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| Viktor says |
Alles nur erdenklich Gute für das Jahr 2007 für alle Gäste meiner Homepage wünscht Ihnen und Euch Viktor Gernot!
Der Anlass liegt nun schon wieder einige Tage zurück, ist mir aber nicht aus dem Kopf gegangen. Man hat mir mitgeteilt, dass man zwei männliche Gäste bei einem der X-Mas Konzerte belauscht hat. Sie fassten ihren Eindruck des Abends dahin gehend zusammen, dass sie meinten: „Der Gernot is scho wieda so a Kabarettist, der jetzt zum singan anfangt, des is offensichtlich grod modern.“ Das hat gesessen! Hallo? Ich war noch nie modern! Unwissenheit kann man niemandem wirklich vorwerfen, aber ich frage mich dann intensiv und unentwegt, was ich wohl falsch gemacht habe in den vergangenen zwanzig Jahren. Meine Öffentlichkeitsarbeit und Marketingstrategie war und ist wohl mehr oder weniger für den A..., für den Hugo. Wobei, welche Öffentlichkeitsarbeit und Marketingstrategie? Ich gebe zu, ich war stets der Ansicht, so was geht quasi von selbst.
Sei es, wie es sei. Ich fange nicht aus modischen Gründen zu singen an. Ich bin Sänger, ich bin Musiker, seit ewig und immer, ich singe mit Talent, Können, Ausbildung und einer Menge an Erfahrung. Mein Bandprojekt gibt es seit 1988, wir werden 2007 unseren fünften gemeinsamen Tonträger produzieren und veröffentlichen. Wir haben inzwischen über 500 Konzerte und Galaauftritte gestalten dürfen. Wir waren überall in Österreich, vom Arlberg bis zur tschechischen Grenze. Seit 5 Jahren haben wir jeden Sommer die Schlussveranstaltung der Donaubühne Tulln gespielt, mit über 10.000 ZuhörerInnen bei jedem dieser Konzerte. Wir haben mehrmals beim Wiener Stadtfest gespielt, beim Jazzfest Wien, im Porgy & Bess, im Birdland, im Ronacher, im Volkstheater, im Wiener Orpheum, viele Male im Kabarett Simpl, und eben immer wieder in den Bundesländern.
Ich bin diplomierter Musicaldarsteller und habe zwischen 1988 und 2000 in Stücken, wie Les Miserables, Freudiana, Elisabeth, Die Schöne und das Biest, Joseph & The Amazing Coloured Dreamcoat oder in der Konzertserie In Love with Musical über 2000 Vorstellungen gegeben (Wie man beim Theater so sagt). Ich war mit der gesanglichen Interpretation meiner jeweiligen Rollen auf fünf Castalben der Musicals, die alle gechartet haben (sie sind in die Hitparade gekommen).
Bereits während meines Studiums in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts habe ich mir mein Studiengeld mit Musizieren und Singen verdient. Ich habe für die legendären ORF-Shows für Harald Juhnke und vor allem für Peter Alexander als Chorsänger bei den Musikstudioaufnahmen mitgewirkt, in späteren Jahren habe ich diesen Chor auch zusammengestellt. Ich habe unter anderem für Peter, den Großen, für Udo Jürgens, Für Tom Jones, für Gus Backus, für Nicole, für Roy Black und für Chris Roberts meinen Chorgesang gegen Geld verliehen.
Ich habe mit der Richard Österreicher Bigband, mit dem Robert Opratko Orchester, dem Manfred Spies Bigband Project, der Jacky’s Bigband Machine, oder auch dem Paul Kuhn Trio gemeinsam gejazzt.
Ich habe es im Laufe meiner Karriere immer wieder hören müssen, zum guten Teil auch mit anerkennendem Unterton: “I hab gar net gwusst, dass sie auch singen.“
JA, ich singe, das ist der Ursprung und die Basis meines Bühnenberufs. Und ja, ich bin auch Kabarettist und Autor und Musiker und Schauspieler und vor allem alles zusammen.
Noch einmal die guten Wünsche zum Neuen Jahr von Viktor Gernot |
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Na gut! Tagebuch ist das keines, eher ein Jahrbuch. Sei es, wie es sei!
Ich verneige mich in alle Richtungen zum Gruße. Liebe Menschen! Dienstag, der 30. Mai 2006, Strobl am Wolfgangsee.
Ja, ich bin schwach. Ja, ich habe beinahe neun Monate nicht geraucht. Ja, ich habe jetzt im vergangenen Monat wieder geraucht. Und - ja, ich möchte den morgigen Tag, den Weltnichtrauchertag dazu verwenden, um mit diesem unvernünftigen Suchtverhalten wieder aufzuhören. MORGEN BIN ICH NICHTRAUCHER!
Man sagt in unser Branche, auf Tournee und im Krieg ist alles erlaubt. Das erteilt und fahrenden Spielleuten eine Art Freibrief für unvernünftiges Verhalten, wenn wir uns in die Bundesländer begeben, um die Menschen zu erreichen, die es nicht in die Hauptstadt ins Kabarett Simpl schaffen. Übrigens, mit Hauptstadt meine ich immer Wien, auch wenn sich jetzt einige St. Pöltner diskriminiert fühlen sollten. Nur, das Rauchen bringt niemandem etwas, außer der herstellenden Industrie, den Verkaufenden und den Steuerverwaltenden. Nimmt man die Medizin als Dienstleistungsbranche, haben die eigentlich auch was davon. Der Raucher (die Raucherin) hat nichts davon, außer unangenehmen Geruch an sich, schlechten Atem mit sich und unnötige Ausgaben für sich. Ganz abgesehen vom Suchtverhalten und der gesundheitlichen Gefährdung.
Ich habe gehört, dass Rauchen eine gute Prophylaxe (vorbeugende Maßnahme) gegen Alzheimer und Altersdemenz sein soll. Ich bitte um Nichtbestätigung. Rauchen ist auch nicht cool. Mein Problem ist darüber hinausgehend meine Tourbegleitung. Nia povelt manisch. Unser Merchandising-Mann Wolfgang, der Tourtechniker Alexander, selbst der brave Agent Karl, sie alle rauchen mir täglich vermeintlich genussvoll die Garderobe voll. Ja, das sind nur Ausreden, ich bin schwach! MORGEN BIN ICH NICHTRAUCHER!
Nun zu etwas ganz anderem. Um es klar und deutlich darzustellen. ECHT LUSTIG ist als Titel für die ORF Pannenparade, die von mir präsentiert wird, nicht meine Erfindung. Mir fällt bis heute kein besserer Titel dazu ein, ich weiß aber, es gäbe viele bessere Überschriften. Zu Inhalt, Auflösung, und vor allem zu meinem Wortanteil stehe ich ohne Bedingung. Schadenfreude ist ein archaisches, urmenschliches Prinzip. Auch die Basis, eine Fernsehsendung mit Heimvideos über das Scheitern der Mitmenschen zu gestalten, ist ein seit Jahrzehnten geübtes Format. Wir haben unsere Spielart gefunden, versuchen, den Östereich Anteil konstant zu steigern, bringen die ORF Klassiker mit ein. Also, für die Bausteine, die wir zur Verfügung haben, haben wir eine gelungene Homevideo-Show. All die Knochenbrüche und Lebensgefährlichkeiten, die zum Beispiel deutsche Privatsender bringen, lassen wir nicht zu und ich bringe meine Echtzeitpräsentation ein. Wer sich der Zielgruppe außenstehend erkennt, soll sich doch etwas für ihn passendes erwählen oder ganz abdrehen. Gefällt mir, gefällt mir nicht, das sind die zu erkennenden Parameter. Echt peinlich sind für mich andere Dinge. Gut so, so bleibt es spannend und abwechslungsreich. Geschmack ist eine Blume mit unendlich vielen Blüten. Blumig, was? Schön zu lesen, welche Gedanken und Muster manche hinter MENSCHEN, DIE IN DER ÖFFENTLICHKEIT STEHEN, vermuten. Wenn die wüssten, wie unerträglich normal dieses Leben oft ist.
Mein vorderes Kreuzband ist komplett abgerissen, mein Meniskus eingerissen. Mein Tennis- und Fussballspielen ist bis mindesten Anfang 2007 eingestellt. Im Juli werde ich operiert, dann darf ich mich rehabilitieren und wieder auftrainieren. Ich bitte um energetische Unterstützung. Und .. vielen Dank, Hausbesuche meine ich damit wirklich nicht.
Ach ja, danke für die Aufmerksamkeit - MORGEN BIN ICH NICHTRAUCHER!
LG VG |
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Bitte kein SCHLECHTES GEWISSEN SPIEL!
Ad Gästebuch – 20.12.2004
Zwei Antworten auf zwei Fragen:
Liebe Moni! Der Song heißt: I Dreamed A Dream, ist aus Les Miserables und auf keinem Tonträger in meiner Version zu haben.
Liebe(r) Pancy! Kleiner Lehrgang in Sachen Künstlerbefindlichkeit. Wenn Dir jemand sagt, dass Dein Konzert NETT war, ist das mithin die schlimmste – vorstellbare - persönliche Beleidigung.
Ein Gästebuch im Internetz ist doch auch nur ein Gästebuch, oder? Eben so wie ein Gästebuch auf einer Party oder in einem Restaurant. Der Zweck eines Gästebuchs ist, dass sich jemand einträgt. Ein kleiner Beweis dafür, dass sich ein Gast meiner Homepage auf derselben verewigt hat. Dass ich die technische Möglichkeit nutze, um ab und dann auf Fragen zu antworten, zu grüßen oder mich zu bedanken, geht über die eigentliche Nutzung eines Gästebuchs hinaus. Dass es sich manchmal wie ein Forum liest, ist ebenfalls ein zusätzlicher Bonuseffekt. Ich nehme mir als Hausherr meiner Homepage auch heraus, Einträge zu löschen, die irgendwelche Seiten bewerben, über die man Potenz steigernde Rezeptfreie Medikamente oder minderjährige Weißrussinnen bestellen kann, sowie Beschimpfungen, die meine Person oder mein Werk betreffen. Wenn sich die Eintragenden gegenseitig beflegeln sollten, werde ich das auch rauslöschen. Sollte ich da jetzt ein wenig empfindlich wirken, ist das wahrscheinlich deswegen, weil ich ein wenig empfindlich bin.
Ich mag aber nicht jammern. Ja, ja, ich werde immer sentimental in der Vorweihnachtszeit. Danke für die Aufmerksamkeit, für Lob und Tadel und vor allem für überhaupt.
Da Gernot |
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29.10.2005 Danke für Lob & Kritik im Gästebuch!
Liebe Menschen! Das hat sich ja ziemlich entwickelt mit Frequenz und Abwechslungsreichtum im Eintragen von Nachrichten im viktor-gernot guestbook
Kleine Erklärung, ich zitiere hier und jetzt kluge Bücher mit deren Definitionen zu dem, was mich, meine Aussagen und meinen Beruf ausmacht. Damit sich niemand mehr wundern muss, warum von mir prinzipiell und nur mit Ausnahmen nichts weiter erklärt, bedauert oder etwa zurückgenommen wird, was ich einst in der Öffentlichkeit zu behaupten pflegte.
Sa|ti|re die; -, -n 1. künstlerisches Werk, das zur Gattung der Satire gehört.
2. (ohne Plural) Kunstgattung (Literatur, Karikatur, Film), überhöht distanzierte Betrachtungsweise, die durch Übertreibung, Ironie u. Spott an Personen od. Zuständen Kritik übt, sie der Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt.
Kabarett [aus französisch cabaret, »Schenke«] das,
Kleinkunst, die kleine Formen der darstellenden Kunst (Szene, Monolog, Dialog, Pantomime, Sketch), der Literatur (Gedicht, Ballade) und der Musik (Lied, Chanson, Couplet) verknüpft und (auf einer Bühne) als humoristisch-satirisches oder politisch-gesellschaftskritisches Programm zur Aufführung bringt; seit den 1960er-Jahren auch als Medienkabarett in Hörfunk und Fernsehen.
I|ro|nie die; -, ...ien (Plural selten) :
a) feiner, verdeckter Spott, mit dem man etwas dadurch zu treffen sucht, dass man es unter dem auffälligen Schein der eigenen Billigung lächerlich macht; b) paradoxe Konstellation, die einem als frivoles Spiel einer höheren Macht erscheint (z. B. eine Ironie des Schicksals, der Geschichte). [griechisch] die, Redeweise, bei der das Gegenteil des Geäußerten gemeint ist. Ironie als rhetorisches Mittel kann sich von ironischer Anspielung, spielerischem Spott über Polemik bis zum Sarkasmus steigern; literarisch konstituiert sie damit die Gattungen Parodie, Satire, Travestie.
Selbstironie ist eine kritische, spielerisch-überlegene Haltung sich selbst gegenüber.
Die tragische Ironie ergibt sich für den Betrachter, wenn jemand, ohne zu ahnen, dass entscheidende Ereignisse seine Lage verändert haben, seiner Zuversicht Ausdruck gibt, während der Außenstehende um diese Ereignisse und ihre Folgen schon weiß.
Als Ironie des Schicksals wird eine paradoxe Konstellation angesprochen, die wie ein Spiel höherer Mächte wirkt.
Unter sokratischer Ironie versteht man ein von Sokrates angewandtes rhetorisches Mittel der didaktischen Kommunikation. Dabei sollen Reflexion und Erkenntnis dadurch gefördert werden, dass demonstrativ Fehlschlüsse gezogen werden.
Die romantische Ironie als typisches poetisches Mittel der Romantik bezeichnet das Gefühl vom unauflöslichen Widerstreit des Unbedingten und Bedingten, des Unendlichen und Endlichen und gleichzeitig den Schlüssel zur Überwindung der Beschränkungen und Annäherung an das Absolute und den »ursprünglichen« Sinn.
Sar|kas|mus der; -, ...men :
1. (ohne Plural) beißender, verletzender Spott.
2. sarkastische Äußerung, Bemerkung.
Quellen:
© Duden - Das Fremdwörterbuch. 7. Aufl. Mannheim 2001. [CD-ROM].
Sarkasmus bzw.
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim, 2004 |
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Aus: Was-Ist-Los? DAs Veranstaltungsmagazin der Oberösterreichischen Nachrichten!
Also, ich halte es für ziemlich gelungen. GELUNGEN!
Auf der Couch - Viktor Gernot
Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, denke ich mir ...
Oh, mein Gütiger, wer ist dieser famos aussehende Kerl, den schätze ich auf maximal 38 Jahre ...??
Gänsehaut kriege ich von ...
volkstümlicher und elektronischer Musik (negativ). Berührungen von richtigen Menschen an richtigen Stellen (positiv)??
Genießen kann ich ...
Essen, Trinken, Schlafen, Musik, Theater, Sport, Gesellschaft, Sex, Literatur, Menschen, Tiere, Leben, so viel ...?
Und überhaupt nicht mag ich ...
volkstümlicheund elektronische Musik. Gewalttätigkeiten, physisch wie psychisch.Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Wiederbetätiger, so viel ...??
Als Kind wollte ich sein wie ...
Old Shatterhand, Robin Hood, Mark Spitz??
An meinem Beruf hasse ich ...
Ich habe den besten Beruf der Welt.??
Zum Lachen bringt mich ...
Niavarani, Die Hektiker, Was gibt es Neues?, Hader, Steinhauer, Henning, so viele ...??
Geweint habe ich zum letzten Mal als ...
ich mich von meinem Onkel verabschiedete??
Diese Woche freue ich mich auf ...
diese Woche??
In der Sauna säße ich gerne neben ...
der süßen Mutter aus \\\"Gilmore Girls\\\"??
Wichtiger als Sex ist für mich ...
Ich verstehe die Frage nicht ;-))))??
Diese Bücher lese ich derzeit ...
lustigesTaschenbuch: Donald Duck in 1000 Nöten, den neuen Coelho, ein Buch überdas Verhalten von Hauskatzen, eines über das Zustandekommen und dasScheitern einer Beziehung, eines über die Inquisition, ... ??
Diese Platte/CD würde ich niemals hergeben ...
alle Tonträger von Viktor Gernot & His Best Friends??
Im Stau denke ich an ...
Übungen zur Kontrolle meiner Wut und meines Frusts??
Einen Monat lang tauschen würde ich mit ...
irgendjemandem, der gerade einen Monat Urlaub hat??
Zur Person: ??
ViktorGernot (40) hat derzeit einen Lauf. Als Kabarettist steht er im Doppel mit Michael Niavarani erfolgreich auf der Bühne, in der ORF-Show \\\"Wasgibt es Neues?\\\" sorgt er für Lacher und als Musiker ist er mit seinen Freunden unterwegs. Am 28. Oktober singt und spielt er \\\"Swing &Comedy\\\" im Palais Kfm. Verein in Linz. Karten: Tel. 0732 / 34 83 75??
Infos: www.viktory.net
vom 14.10.2005 |
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DI, 18.10. 2005. Es herbstelt, tut es nicht? Liebe Menschen!
Einige Fragen gibt und gab es im Guestbook der Viktory Seite, diese und jene versuche ich im Block zu beantworten:
Der Gig mit der Band vor dem Wiener Rathaus war exklusiv für HandwerkerInnen und MitarbeiterInnen dieser Betriebe (ich meine - der HandwerkerInnen). Schön war’s. Der überaus begabte und nachahmungswürdige Uwe Urbanowski hat zum ersten Mal den Standbass, bzw. die Bassgitarre für mich gezupft und gespielt, und zwar fehlerlos und auf den Punkt. Großer Mann!! Solange mein „Best Man“ Thomas M. Strobl als Kabarettist im Simpl bei der aktuellen Revue tätig ist, solange wird Uwe hoffentlich immer Zeit haben, um mit und bei mir zu musizieren.
Von wegen WAS GIBT ES NEUES? Die Sendung ist im Augenblick im Quotenhoch, was ja schön ist. Ich bin nicht immer dabei, ich bin kein Fixstarter. Weil nämlich der alleinige Fixstarter Kollege Nia ist. Das ist einfach so. Ausschließlich verantwortlich für die Besetzungspolitik dieser Sendung sind die zuständigen Redakteure und Abteilungsleiter im ORF. So weit ich weiß, bin ich in den kommenden zwei Monaten nur in jeder zweiten Sendung zu sehen. Wie gesagt: It Is Not My Fault! Ich bin gerne dabei und kann manchmal richtig gut lachen. Wer das von seiner Arbeit behaupten kann, ist doch ein Glückspilz!
Die Begrüßungsgeste bei W.G.E.N. ist ein Zitat an und aus Babylon5, welche die großartigste Science Fiction Serie der Welt ist.
DVD von Freistil gibt es nicht, wird es wahrscheinlich auch nie geben (zu teuer). DVD von GEFÜHLSECHT wird es frühestens im Sommer 2006 geben.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit, Fragen und alles von Viktor & Gernot |
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5.9.2005. ...Und er lebt doch noch!
Geehrte Damen und Herren, Mädchen und Buben!
Lang, lang ist’s her, dass ich mich eintrug ins Weblog. Dabei ist so viel geschehen, vielleicht gerade deswegen zog es mich nicht an das Keyboard. Sei es, wie es sei.
Vor einigen Ausgaben der Magazine SEITENBLICKE Print und WOMAN wurde über die Scheidung im Hause Gernot berichtet. Ich persönlich habe da den jeweiligen Journalistinnen keine Auskunft gegeben, was aber stimmt ist, mein Familienstand ist: geschieden. Das ist schlimm genug, mehr gibt es dazu wahrlich nicht zu sagen.
Beruflich und künstlerisch läuft es so gut wie nie. Mein 2er mit dem Nia ist seit Spielbeginn stets 3 Monate im Voraus restlos ausverkauft. Ich hatte vor allem jetzt im Sommer geniale Gigs (natürlich aus meiner Sicht) mit meinen Best Friends in Bad Hall. Linz, Marchtrenk und Tulln. Was gibt es Neues? im ORF bereitet auch mir einigen Spaß. Nie zuvor durfte ich im Fernsehen einfach drauf los improvisieren. Die Kolleginnen und Kollegen sagen oft derart schräges Zeugs, dass ich einfach gut lachen kann. Dafür bezahlt zu werden, wofür man früher einen Klassenbucheintrag bekommen hat, das nenne ich eine Karriere.
Und – verdammt, ich bin bestohlen worden. Zum dritten Mal in 21 Jahren, die ich nun in Wien lebe, wurde mir ein Fahrrad gestohlen. Ein Rad, das ich an einem massiven Fahrradständer mit einem teuren Fahrradschloss befestigt hatte. Weg, gestohlen. In diesen 21 Jahren wurde mir auch schon 2 Mal mein Auto aufgebrochen, um mir zum einen meine komplette damalige Bassanlage, Amp und Gitarren, zu entwenden, zum anderen, um ein lächerliches Handy zu fladern. Es ist nicht so, dass mich diese Räubereien gezwungen hätten, fortan auf der Strasse leben zu müssen. Nur... ich habe für diese Dinge gearbeitet, sie um meine Kohle gekauft, ausgesucht, habe mich darüber gefreut, habe es / sie gebraucht, gewollt. Meins, meins, meins! Gestohlen! Wer tut so was?
Welches feige, faule, gewissenlose Arschloch tut so etwas? Das stört meine Kreise erheblich. Nicht nur, dass mein Besitz weg ist, ich muss mich ärgern, grämen, muss mich mit dem Vertreter der Versicherung auseinandersetzen, muss vorher zur Polizei, um den Diebstahl zu melden. Wer braucht das? Ich wünsche all den Dieben in meinem Leben nässenden Ausschlag, chronische Schmerzen, schlimme Verdauungsbeschwerden und vor allem, dass sie niemand lieb hat.
... Ich rauche seit über 4 Wochen nicht mehr. Es ist gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ganz im Gegenteil!
Es verneigt sich und grüßt in die Runde
Viktor Gernot |
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Horn, Spittal & Gutenstein! 11.11.2004
Die närrische Zeit 2004/05 beginnt mit dem heutigen Tag. Schade, dass ihr mich nicht sehen könnt. Ich sitze da vor meinem wunderschönen MacIntosh Apple Computer und trage nichts, außer meiner Groucho Marx Brille mit integriertem Schnurrbart und dicken, buschigen Augenbrauen. Ich trage sie nicht, weil ich in solch närrischer Stimmung bin, vielmehr - um mich von meiner Trauer abzulenken.
Ich hätte gestern Mittwoch im kärntnerischen Spittal an der Drau mein Kabarettsolo spielen sollen. In Absprache mit dem Veranstalter habe ich dann die Reise nicht angetreten. Bis Montag waren genau 17 Eintrittskarten reserviert. Es tut mir wirklich leid für die Menschen, die mich hatten sehen wollen. Nur meine Beteiligung am Verkauf von 17 Tickets deckt in etwa meine Dieselkosten für die Autofahrt bis kurz vor Graz. Aus ähnlichen Gründen ist diesen Sommer ein Konzert von VG & seinen besten Freunden in meiner Heimat - dem Piestingtal in Gutenstein - vom dortigen Veranstalter abgesagt worden. In Horn im schönen Waldviertel spielen wir auch kein X-Mas Konzert, wie es eigentlich seit einem halben Jahr fixiert gewesen ist. Und man glaube mir bitte, ich bin für gewöhnlich und überhaupt ein Mensch, der sowohl in seinem Privatleben, als auch im Job gerne die Zusagen einhält, die er guten Gewissens gegeben hat. Ich liebe meinen Beruf, ich spiele gern, ich lebe dafür und davon.
Ein kleiner Trost mag auch sein, ich erhalte natürlich keinen Cent für abgesagte Termine wie die Genannten. Darüber hinaus habe ich kostenfrei Erklärungsnot und eine Entschuldigungstour den Menschen gegenüber, die von mir beschäftigt werden. Der liebe Techniker, die lieben Mitmusiker, die liebe Agentur, sie alle sehen auch keinen Lohn.
Sei's d'rum! Die übrigen etwa 150 Auftritte und Konzerte in diesem Jahr 2004 haben erfolgreich statt gefunden. Der Zuschauerschnitt rangiert im soliden dreistelligen Bereich. Sprich, eine Mehrhundertschaft an Zusehern und Zuseherinnen ist immer dabei, war immer dabei, wird immer dabei sein.
Um diesen Eintrag in mein Tagebuch, (oder auch Monatsbuch, kommt darauf an, wie viel Zeit ich mir nehme, um rein zu schreiben) zu einem Ende zu bringen. Ich entschuldige mich, da - dort und dort (um präzise zu sein) nicht aufgetaucht zu sein. Obwohl ich keinerlei schuldhaftes Verhalten zugeben und erkennen kann. Es verursacht mir ein mehr als unangenehmes Gefühl und wirft die Frage auf.
Liebt man mich in Horn, Spittal und Gutenstein nicht mehr?
LG von VG |
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Ich fauler Sack! 20.10.2004
Dear People!
Seit Monaten habe ich mich nicht mehr in mein WEBLOG eingetragen. Wie nachlässig, wie inkonsequent! Liebes Tagebuch, sei mir bitte nicht böse. Derweil ist doch eine Menge passiert:
Thomas Klestil ist von uns gegangen, in einer Art und Weise, die sich von dramatischer Übergröße zeigte. Wie ein Paukenschlag, drei Tage vor Ablauf der Letzten Legistraturperiode, in Ausübung seines Amtes, in Erfüllung seiner Pflicht zu Boden gesunken. Und das offizielle Österreich schleimte die Hinterbliebenen und den Seligen an, wie es das Land lange schon nicht mehr gesehen hatte. Der Klassiker bei der Beerdigung in der LIVE TV-Übertragung. Gouverneurspfosten Arnie S. im Gespräch mit Kardinal Schönborn: "Er woar a guater Freind vo mia! Besuchens mi doch in Kalfoanien, in Oktober, in Sacramento!" Vielleicht kann ihm dann der Kardinal die Hand führen, wenn Arnie das nächste Todesurteil bestätigt. Das darf der nämlich und er macht das auch!
Ich vermisse T. Klestil und hoffe, er hat sich auf seinem Wolkerl im Himmel doch darüber amüsieren können, wie sich die alten Feinde sprichwörtlich in den Staub geschmissen haben, um seiner öffentlich zu gedenken.
Kaiser Karl selig, ist selig gesprochen worden. Noch ein Grund, als Österreicher stolz zu sein. Der Mann, so sagt die katholische Kirche und Karlis Gebetsliga, hat es posthum möglich gemacht, eine Nonne in Brasilien von ihren Krampfadern auf WUNDERSAME WEISE zu heilen (es war übrigens eine Krampfader an einer sehr delikaten Stelle, selbst für eine Nonne, man sagt auch Hämorrhoide dazu). Poison Charly ist ein Seliger, ich gratuliere. Tu felix Austria!
Viel wichtigere Ereignisse haben sich aber zur selben Zeit zugetragen. Als Mitglied der 4. Herrenmannschaft des WAC Tennisclubs bin ich gemeinsam mit den Mithelden in die vierte Wiener Tennisliga aufgestiegen. Ungeschlagen - bitte! Ich bin so stolz!
Nicht stolz bin ich auf meine Leistung als Hobbykicker am vergangenen Dienstag. Liebe Mitsportler der Mannschaft der Wiener Wirtschaftskammer (Ich bin Legionär, schlecht bezahlter Legionär, wobei ...). Mr. Fehlpass, sprich ich, entschuldigt sich aufrichtig für sein grottenschlechtes Match.
So, jetzt ist mir ein wenig leichter ums Herz.
LG von VG |
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Ich bekenne und bereue zutiefst und aufrichtigst! 25.06.2004
Ioan Holender wurde zu Unrecht von mir angepöbelt. Er ist nämlich ganz arm und würdig, bedauert zu werden.
Auf meine repektlose Satire in Richtung Boss der Wiener Staatssoper habe ich viel Reaktion und Information erhalten. Nun bin ich geläutert. Das Gehalt des Herrn Direktors wurde nun öffentlich bekannt gemacht. Bitte! Der Mann verdient im Jahr nicht mal so viel, dass er sich eine Homepage von der Qualität und Klasse eines K.H. Grasser leisten könnte. In historischen "Schillingwerten" gerechnet, erhält er vom Staat einen Bettel von nicht mal vier Millionen ÖS.- pro Saison. Das ist lächerlich! So gering geschätzt und bezahlt, würde ich auch schlecht gelaunt sein.
Noch dazu der Frust der persönlichen Niederlage, zwar maßgeblich daran beteiligt gewesen zu sein, das Theater an der Wien von der Plage des Musicals zu befreien, doch dann nicht die Agenden übertragen zu bekommen, das ehrwürdige Haus wieder mit Oper zu bespielen.
(Musical ist übrigens KEIN MUSIKTHEATER, habe ich auch erst von Ioan lernen müssen)
Mit diesem Bekenntnis meiner Einsicht beende ich meine Kommentare in Richtung Ioan Holender. Ich wünsche ihm Glück und Gesundheit und dass er sich nicht so grämt, auch wenn die anderen urblöd sind.
Das aktuelle PROFIL ist dem Attentat am K.K. Thronfolger Franz Ferdinand und seiner Gattin gewidmet, das vor 90 Jahren als Anlass genommen wurde, um den ERSTEN Weltenbrand namens Weltkrieg zu begründen. Dabei auch ein Interview, in dem ein Nachfahre der Getöteten zu Wort kommt. Dieser offensichtlich gebildete, wohlst erzogene und intelligente Mann hat die Republik Österreich erfolgreich uber viele Jahre im diplomatischen Dienst im Ausland vertreten. Was ihn bis heute aber nicht daran hindert, sich nicht zu unserer demokratischen Staatsform zu bekennen und der Meinung zu sein, dass ein "guter" Monarch - wahrscheinlich doch besser wäre. HALLO?
Muss wohl wirklich an mir liegen, wenn ich sowas mehr als schräg finde? |
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